Fachtagung

Digitale Bildung im Grundschulalter – Grundsatzfragen zum Primat des Pädagogischen

 

Im Mittelpunkt der Tagung steht die Fragen:

Wie ist eine „Grundbildung mit und über Medien“ für Kinder im mittleren Kindesalter unter der Gewährleistung des „Primats des Pädagogischen“ zu gestalten?

Welche Anforderungen an die Professionalisierung der pädagogischen Akteure erschließen sich daraus?

Zur Beantwortung dieser Fragestellungen müssen sowohl entwicklungsspezifische Faktoren des mittleren Kindesalters, professionstheoretische Aspekte schulischer, wie auch außerschulischer Akteure, als auch die Bedingungen einer durch Medien geprägten Welt berücksichtigt werden. Die Ausgangslage einer von der Digitalisierung durchdrungenen Gegenwart macht einen interdisziplinären Diskurs nicht nur notwendig sondern auch überaus vielschichtig.

Die Tagung verfolgt das Ziel der systematischen Auseinandersetzung mit grundlegenden Begrifflichkeiten und Konzepten der digitalen Bildung im Primarbereich. Sie bildet damit eine Grundlage, mit der die Erforschung der Gelingensbedingungen zur Professionalisierung von pädagogischen Akteuren zur digitalen Grundbildung vorangetrieben werden kann. Die Tagung bietet eine Plattform dafür, unterschiedliche Sichtweisen auf die digitale Grundbildung der mittleren Kindheit zusammenzuführen, vorhandene Konzeptionen und Modelle theoriegeleitet zu präsentieren, gegenüberzustellen und zu diskutieren. Insbesondere werden hierbei Perspektiven aus der Grundschulpädagogik, der außerschulischen Bildung, der Medienpädagogik, der Didaktik der Informatik und der Mediensozialisation eine hervorgehobene Rolle einnehmen. Zudem soll die Tagung zur Dissemination der Ergebnisse an interessierte Bildungsakteure dienen. Zentrale Ergebnisse und Diskussionslinien werden daher in einem Tagungsband zusammengefasst.

 

Teilnehmer/innen

Die Tagung richtet sich einerseits an Teilnehmer/innen aus den wissenschaftlichen Bereichen, die sich mit bildungswissenschaftlichen und medienpädagogischen Themen beschäftigen und andererseits an Personen der Lehrer/innenbildung und Lehrer/innenfortbildung, an Seminarlehrkräfte und medienpädagogisch-informationstechnische Berater/innen der Schulen.